Jubiläumsfeier der Städtepartnerschaft in Longpont sur Orge

Mit einem tollen Programm wurde am Himmelfahrtswochenende das 20-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Neukirchen und Longpont sur Orge gefeiert.

Insgesamt 75 Neukirchener aller Altersgruppen fuhren in zwei Bussen in die Kleinstadt südlich von Paris, um ihre französischen Freunde wiederzusehen bzw. neue kennenzulernen. Alle Teilnehmer wohnten wie immer in den französischen Partnerfamilien, die sich wunderbar um uns, besonders um die jugendlichen Teilnehmer, kümmerten.
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Helmuth Weidemeyer, Vorsitzender des Partnerschaftsvereins, hatte in langer Vorbereitungszeit mit den französischen Freunden ein abwechslungsreiches Programm organisiert. Dazu gehörte u.a. ein Orgel- und Chorkonzert in der weltberühmten Basilika von Longpont, ein Märchenvortrag der Neukirchener Märchenerzählerin Gudrun Grünberg, eine Märchenaufführung der französischen Grundschüler in deutscher Sprache und für die Jugendlichen ein Tagesbesuch in Paris. Für Stimmung sorgte die Bläsergruppe „Blechquadrat“ mit ihren musikalischen Einlagen.

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Höhepunkte am Samstag waren die Einweihung des „Neukirchen-Platzes“ durch Bürgermeister Klemens Olbrich und Bürgermeisterin Delphine Antonetti sowie ein Galaabend in der Sporthalle. Die französischen Freunde überraschten uns mit einem mehrgängigen Menü, das ein Sternekoch mit seinem Team servierte. Zwischen den einzelnen Gängen gab es immer wieder Musik und professionelle Tanzeinlagen. Die französische Post druckte zum Jubiläum eine Sonderbriefmarke, auf dem die Basilika von Longpont und der Neukirchener Türmer von 1991, dem Gründungsjahr der Städtepartnerschaft, abgebildet sind.

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FDP stark vertreten
Die FDP- Neukirchen war bei den Jubiläumsfeierlichkeiten stark vertreten: neben Helmuth Weidemeyer, dem „Vater“ und Motor der Partnerschaft, nahmen die Stadtverordneten Helmut Reich, Wiebke Reich, die ehemaligen Stadtverordneten Heinrich Eichler und Margit Stein sowie Dietmar Stein teil und verdeutlichten somit die Wichtigkeit dieser gewachsenen Beziehung. Helmuth Weidemeyer: „In der Beziehung der beiden Städte herrscht ein Dauerhoch, es sind richtige Freundschaften entstanden.“