Thema:

Flüchtlinge in Neukirchen

Mehr als je zuvor wurden und werden in jüngster Zeit Menschen durch Krieg und Vertreibung entwurzelt. Deutschland leistet seinen Beitrag dabei, diesen Flüchtlingen eine sichere Gegenwart und Zukunft zu gewähren. Wie jede andere Kommune ist auch Neukirchen hierbei Wohnstadt von Flüchtlingen (71 in mehreren Unterkünften Ende November 2015) und neuerdings Standort einer Außenstelle der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung (HEAE), die in der ehemaligen Reha-Klinik für bis zu 1000 Flüchtlinge entsteht.

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Ehem. Reha-Klinik

Die FDP-Neukirchen setzt sich dafür ein, dass unter dem Gebot der Menschlichkeit geholfen wird, wo geholfen werden kann. Unser Dank gilt den vielen Ehrenamtlichen, die sich bisher um die Flüchtlinge in Neukirchen gekümmert und sie auf vielfältige Weise betreut haben. Gleichzeitig sind jedoch auch Transparenz seitens der beteiligten Behörden, Bürgerbeteiligung und nicht zuletzt die Interessen unserer Stadt wichtige Zielsetzungen unseres Stadtverbandes. Nur so kann die Akzeptanz aller Neukirchner gewonnen werden, welche für ein friedliches Zusammenleben unabdingbar ist.

 

FDP Hessen zum Thema „Flüchtlinge“

Immer wieder werden wir als FDP vor Ort gefragt, welche Positionen die FDP auf Bundes- und Landesebene zu diesem Thema vertritt. Dabei wird oft bemängelt, dass man von der FDP diesbezüglich zu wenig hört. Dies mag so wahrgenommen werden. Im Fernsehen sind immer wieder die gleichen Gesichter zu sehen, FDP-Politiker kommen nur selten zu Wort, weil die Partei nicht im Bundestag ist und der Fokus der Berichterstattung auf dem Streit zwischen den Parteien innerhalb der Bundesregierung liegt. Das ist für die Medien viel schlagzeilenträchtiger als über eine differenzierte Meinung zu diesem schwierigen Thema zu berichten.

Auf dem Landesparteitag am 14. November 2015 hat die FDP Hessen das Thema ausführlich diskutiert und mit dem Beschluss „Zuwanderung steuern – Integration verbessern“ ihre Position deutlich gemacht. Eine Zusammenfassung des Beschlusses lesen Sie hier.

Die überregionale Presse hat unser Streben nach einem vernünftigen Weg zwischen dumpfer Polemik und einem „Weiter so“ gut aufgenommen. Stellvertretend verweisen wir Sie auf einen Kommentar in der FAZ. Sie finden ihn hier.

Wir würden uns freuen, wenn Sie die Kernbotschaften mit Ihren Freunden und Bekannten teilen.